/ SWK Herford

Warum wurde mein Abfall nicht abgeholt?

Die SWK ist im Stadtgebiet von Herford beauftragt, die Abfallentsorgung für die Bürgerinnen und Bürger durchzuführen. Dies betrifft den Restmüll, den Bioabfall, Papier und Pappe sowie die Leichtverpackungen. Für die Sammlung und den Transport dieser Abfallfraktionen verwendet die SWK technisch hochwertige sogenannte "Abfallsammelfahrzeuge", im Volksmund "Müllwagen" genannt. Diese Fahrzeuge unterscheiden sich von den sonstigen Lastkraftwagen dadurch, dass sie vielfach breiter und kompakter, aber auch für den Fahrer unübersichtlicher sind. Die erforderliche Größe der Fahrzeuge ergibt sich durch die benötigte Schütttechnik, um die Behälter zu entleeren und weil aus wirtschftlichen Gründen das größtmögliche Abfallvolumen von den Fahrzeugen aufgenommen werden muss. Die Fahrzeuggröße ist jedoch überall dort hinderlich, wo enge Straßen befahren werden müssen oder nur kleinere Flächen zum Drehen und Wenden vorhanden sind. Diese Bereiche verlangen von den Fahrern sehr viel Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl. 

Leider kommt es immer wieder vor, dass bestimmte Straßen oder Straßenabschnitte nicht angefahren werden können, weil entweder der angrenzende Bewuchs von Bäumen und Sträuchern schon so stark in den Verkehrsraum eingedrungen ist, dass eine gefahrlose Durchfahrt nicht möglich ist oder weil durch widerrechtliches Parken die Durchfahrtbreite der Straßen so weit redziert worden ist, dass eine Durchfahrt nicht mehr möglich ist. 

Für die betroffenen Anwohner solcher Straßen oder Straßenbereiche ist diese Situation äußerst unglücklich, da bei fehlender Durchfahrtmöglichketi die Abfallentsorgung an dem betreffenden Abfalltermin unterbleibt. Der SWK ist es aus zeitlichen Gründen nicht möglich, derartige Straßenbereiche dann ein zweites oder ein drittes Mal anzufahren. Dies gibt die enge Tourenplanung leider nicht her. 

Die SWK bittet deshalb ausdrücklich darum, dass die Grundstückseigentümer darauf achten, dass angrenzende Bäume und Sträucher nicht in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen. Hier ist zu bedenken, dass die Abfallsammelfahrzeuge eine Höhe von fast 4 Metern haben, so dass es den PKW-Fahrern durchaus möglich sein könnte, die Straßenabschnitte zu passieren, während die größeren LKW dies eben nicht mehr schaffen. 

Ein wesentlich höheres Hindernis können jedoch die unbedachten Parkvorgänge sein. Hiervon betroffen sind nicht nur die Bereiche, in denen das Parken ausdrücklich verboten ist und dieses Verbot von einzelnen Autofahrern fahrlässig, in manchen Fällen sogar vorsätzlich, missachtet wird. Auch dort, wo eine entsprechende Beschilderung nicht vorhanden ist, sind Parkvorgänge nur zulässig, wenn danach noch eine Restbreite von mindestens 3 Meter der Fahrbahn zum Vorbeifahren verbleibt. Leider parken einige Fahrzeugführer jedoch so unkontrolliert, dass zum Gehweg hin manchmal noch eine ungenutzte Breite von 30 bis 50 cm vorhanden ist, während zur Fahrbahn sich dann die Durchfahrtbreite auf weit unter 3 Meter reduziert. 

Die SWK bittet daher alle Grundstückseigentümer und Bewohner, aber auch alle Fahrzeugführer, darauf zu achten, dass derartige unangnehme Situationen für alle Beteiligten möglichst vermieden werden. Hier ist es oft hilfreich, wenn auch Nachbarn sich gegenseitig auf derartige Situationen aufmerksam machen und durch eine entsprechende soziale Kontrolle dazu beitragen, dass die Abfallentsorgung möglichst ungestört durchgeführt werden kann. Dies liegt im Interesse aller Beteiligten. 

Die SWK würde sich für alle Gebührenzahler darüber freuen, wenn in Zukunft die Situationen, an denen eine Abfallentsorgung wegen solcher Problematiken nicht möglich ist, nicht allzu häufig auftreten würden. 


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