/ SWK Herford

Gefahr durch die Rosskastanien-Miniermotte

Die Rosskastanien-Miniermotten (lat.: cameraria ohridella) kommt ursprünglich aus dem Süosten Europas. Etwa ab Mitte April schlüpft die erste von bis zu 5 Generationen, um auf der Oberseite des Kastanienblattes ihre mehrere hundert Eier abzulegen. Die sich daraus entwickelnden Larven fressen sich nach dem Schlüpfen in das Blattgewebe ein. Diese Stellen haben eine gelbliche bis braune Färbung und werden "Minen" genannt. Durch die Beschädigung des Blattgewebes und der daraus resultierenden Welke kann es sein, dass es im Frühsommer (Juni, Juli) vorzeitig zum Blattabwurf kommt. Um den Befall der Miniermotten zu kontrollieren, setzt die SWK zur Bestandskontrolle der Miniermottenmännchen zwei verschiedene Fallenarten ein, und zwar 

1. Deltafallen-Set CamLock 
2. Trichterfalle CamLock. 

Beide Fallenarten werden in der Zeit von März bis Oktober mit Draht in den Kastanienbäumen aufgehängt. Um Beschädigungen der Fallen zu vermeiden, werden die Fallen in einer Höhe von etwa 2 bis 4 m aufgehängt. Dies wird von SWK-Mitarbeitern durchgeführt. Alle 2 bis 3 Wochen fahren Mitarbeiter der SWK die Kastanienbäume an und kontrollieren und reinigen die Fallen und tauschen die Klebeflächen aus.